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Thomas Kriete

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Energienews


10.10.2017

Förderung für Batteriespeicher

Stationäre Batteriespeichersysteme gewinnen im Zusammenhang mit der Nutzung des Stroms aus der eigenen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) zunehmend an Bedeutung. Dies gilt umso mehr, da bestehende PV-Anlagen nach und nach aus der EEG-Förderung fallen bzw. für Neuanlagen die reine Einspeisevergütung nur bedingt rentabel ist.

Im Rahmen des Bayerischen 10.000-Häuser-Programms wird im Programmteil Heizungstausch-Plus die Ergänzung einer bereits bestehenden PV-Anlage durch einen Batteriespeicher mit einem Batteriespeicherbonus in Höhe von 1.000 Euro gefördert. Der Programmteil richtet sich grundsätzlich an Gebäudeeigentümer von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern, die außerhalb des Sanierungszyklus energetisch sinnvolle Maßnahmen an ihrem Gebäude durchführen wollen. Neben dem Batteriespeicherbonus kann je Gebäude einmal der Heizanlagenbonus und der Lüftungsanlagenbonus gewährt werden. Förderanträge müssen vor Beginn des jeweiligen Vorhabens gestellt werden. Das 10.000-Häuser-Programm kann grundsätzlich mit den Bundesprogrammen der KfW und des BAFA kombiniert werden.

Kombinierbar mit dem Batteriespeicherbonus ist etwa auch die Darlehensförderung Erneuerbare Energien – Speicher (275), mit dem die KfW die Neuerrichtung von PV-Anlagen in Verbindung mit einem Batteriespeichersystem bzw. die Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage mit einem Batteriespeichersystem fördert.

Mit der Marktübersicht Batteriespeicher, die jährlich aktualisiert wird, bietet C.A.R.M.E.N. e.V. die Möglichkeit, sich über Batteriespeichersysteme und deren technische Kenndaten zu informieren. Aktuell umfasst die Übersicht 350 Systeme von 29 Anbietern.




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